1. LOH-Ausfahrt des Swiss Alps Chapters 13. Juni 2015

Wenn Engel reisen, lacht die Sonne! Wetterbericht hin oder her! Genau nach diesem Motto waren wir heute unterwegs. Gottlob haben uns unsere Männer von der Kette befreit, welche uns "normalerweise" in der Küche festhalten, gäu Pesche! Weitere Erklärungen dazu schenken wir uns hier, gäu Moni...

Von Thun über den Längenberg, Neuenegg und Laupen bis nach Aarberg in die Krone, wo wir einen Coffeestop machten, genossen wir bei herrlich warmem Wetter die schöne Gegend. Wir parkierten unsere Höbu so akribisch in eine wunderschöne Reihe, dass die Restaurantgäste aus dem Staunen kaum mehr heraus kamen. So nach dem Motto: da könnte man(n) direkt noch was dazulernen. Von Aarberg bretterten wir nach Le Landeron um in der Altstadt unter dem Schatten der kühlenden Bäume ein herrliches Roastbeefteller zu geniessen. Dazu sei vermerkt: wenn ich nicht in Erlach die Altstadt von Le Landeron gesucht hätte, wüssten wir alle immer noch nicht, wo dort die Kirche ist und auf wie wenig Platz wir mit unseren Bikes einen U-Turn machen können. Manch eine hat über sich selber gestaunt und wir haben uns dabei halb tot gelacht!

Frisch gestärkt machten wir uns über den Mont Vully von Le Landeron auf nach Murten um uns dort im Rest. Schiff mit unseren "Sozis" oder vielleicht doch besser Sozias, gäu Jeannine, zu treffen. Bei Kaffee, Eis und Kuchen schnatterten wir wie die Gänse und fanden, dass wir auch ohne unsere Helden ein cooler Haufen sind. Wieder auf dem Parkplatz angekommen, bereit zur Heimfahrt, lernten wir, wir breit unsere Bikes sind und dass einem auf lockerem Kies nicht wirklich viel passiert, gäu Josianne! Zurück auf der Strasse warteten wir auf Maggie, die einfach nicht kam. Als es unerträglich wurde, mit der Hitze meine ich, liess ich den Tross stehen und kehrte zu Maggie zurück, welche mir mit grossen Augen erklärte, dass sie ihren Hobu einfach nicht mehr starten kann. Ich kramte all mein weibliches Mechanikerwissen hervor, und das ist bei Gott nicht viel, und schlussendlich brachte ich das Bike wieder zum Röhren. Dä huere Ständer muess haut eifach ufe... Bitte nicht falsch verstehen, Männer!

Dass wir bei Rotlicht nicht sperren interessierte mich heute nicht im Geringsten, denn ich bretterte mit meiner Namesvetterin ganz einfach drüber! Gottlob war es nur bei einer Baustelle und die andern coolen Girls hinter mir warteten schön brav, bis die Ampel auf grün wechselte. Wieder vereint knatterten wir dann Richtung Bern zurück. Bei einem kleinen Zwischenhalt im Wald hatte auch Eva die Zweite ihr technisches Erfolgserlebnis. Man kann nämlich auch sehen, wie viele Kilometer man noch fahren kann, wenn man den Kilometerzähler am Morgen nicht auf Null stellt! Gäu Sis!

Wie ihr seht, haben wir auf unserem Solotrip viel dazugelernt und schon nur das ist es Wert, diese Weiberausfahrten fortzusetzen.

Last but not least sei hier nicht zu vergessen, Maggie für die Gipfelis und Kafis im Shop wie auch in Aarberg zu danken, Josianne und Moni für die Getränke am Mittag und unserem frischgebackenen Grosi Giowe für die Kafis in Murten.

Fazit: wir haben 210km weit und in diversen Beizen einen supertollen, ersten LOH-Rideout genossen, den wir wohl kaum topen könnten. Wir freuen uns alle zusammen bereits jetzt schon auf den nächsten!

Ladies, es isch mega cool gsy mit euch, danke tuusig für dä schön Wybertag!


Härzlech euer LOH-Officer Eva die Erste

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