Spezial-Nothelfer für Biker vom Samstag, 18. März 2017

Der erste Regentag nach einer Woche mit strahlendem Sonnenschein – ob das wohl ein schlech­tes Omen sein sollte für unseren Nothelferkurs oder uns einfach das „drinnen sitzen“ erleichtern sollte??

Mann (Frau) weiss es nicht… Auf jeden Fall trafen wir uns gut gelaunt um 09.30 Uhr auf dem Au­tobahnwerkhof in Gesigen zu unserem Spezialevent – dem Auffrischen unserer Kenntnisse in Sa­chen Hilfeleistung bei einem Unfall.

Bereits an dieser Stelle möchten wir unserem Pesche Haydu ein grosses MERCI aussprechen. Er hat diesen Kurs organisiert und überhaupt möglich gemacht.

Für den Grossteil von uns ist der letzte Nothelferkurs wohl schon ein paar Jährchen her und bei den meisten hat damals wohl noch die gute alte „GABI“ als Grundlage gegolten. Der Ablauf weicht zwar nicht von damals ab, jedoch ist anstelle von „GABI“ nun der „BLS – Basic-Life-Sup­port“ getreten.

Nach der Begrüssung durch Pesche und seinem Helfer Pädu, haben wir uns auf 4 Gruppen und auf die diversen Posten aufgeteilt.

Auf Posten 1 lag da das Phantom am Boden, welches wiederbelebt werden wollte (Namen wer­den den Dummys bewusst nicht mehr gegeben). Zum Glück war da Patrick Schmid, der Sanitäter, welcher uns genau erklärt hat, wie das schon wieder anzustellen und auf was zu achten ist. Auch hat er uns verständlich erklärt, wann ein Defibrillator Leben retten kann und wann der Einsatz des Gerätes, welches mittlerweile in fast allen öffentlichen Gebäuden zu finden ist, sinnlos ist.

Auf Posten 2 wurde uns von Donja auf verständliche Weise auffrischend erklärt, wie Druckver­bände anzulegen sind, was der Unterschied zwischen einer venöser und einer arterieller Blutung ist und wie so eine Blutung gestoppt werden kann.

Auf Posten 3 durften wir uns mal wieder mit der richtigen Handhabung der stabilen Seitenlage­rung beschäftigen und uns durch Pesche erklären lassen, wann Hilfe am Verletzten angebracht ist und wann wir besser auf die Fachleute warten sollen. Dass zum Beispiel der Helm bei einem Ver­unfallten NIE nur durch eine Person vom Kopf genommen werden darf, sondern immer von zwei Personen – wenn überhaupt!

Und auf Posten 4 haben uns Dietu und Didu einmal mehr in Erinnerung gerufen, wie wir uns auf einer Unfallstelle zu verhalten haben. Ruhe bewahren war und ist hier GROSS zu schreiben. Ein aufge­scheuchter Hühnerhaufen ist in solchen Situationen definitiv nicht zu gebrauchen und ab­solut fehl am Platz…

Jeder Posten war super, interessant und lehrreich organisiert, so dass die Zeit wie im Fluge vorbei war.

Noch einmal interessant wurde es dann im 2. Teil des Kurses – da durften wir uns nämlich an den Einsatzfahrzeugen und deren Inventar satt sehen. Auch hier haben uns Pesche und Patrick gedul­dig jede Frage beantwortet. Schon wahnsinnig, was für Technik in diesen Krankenwagen unter­gebracht ist und was für Material an Bord ist.

Alles in Allem war es ein absolut gelungener Nothelferkurs, welcher sicher beim einen oder ande­ren die eine oder andere Erinnerung wachgerüttelt hat. Ich bin überzeugt, dass wir alle davon profitiert aber trotzdem die Hoffnung im Hinterkopf haben, das aufgefrischte Wissen nie bei einer echten Situation anwenden zu müssen.

Und dann fehlt jetzt nur noch der 3. Teil…. Klar, auch die Gemütlichkeit durfte natürlich nicht fehlen – SAC-Manier halt eben!

Mit leckerem Härdöpfusalat und noch leckererem Fleisch vom Grill, welches von J.P. höchstper­sönlich zubereitet wurde, durften wir uns in der Lounge von HD-Thun auch noch die Bäuche voll schlagen…

Ein rundum gelungener Tag…

MERCI Pesche…   …dass Du uns ermöglichst hast, direkt an der Front unser Wissen auffrischen zu können und uns mit Deinem Charme unterrichtet hast.

MERCI Patrick…  …dass auch Du uns Dein Wissen und Können mit Witz und Charme übermittelt hast.

MERCI Donja…  …dass Du uns wieder in Erinnerung gerufen hast, wie das eigentlich mit den Ver­bänden etc. so läuft und dass an erster Stelle die eigene Sicherheit steht.

MERCI Dietu und Didu…  …dass Ihr Euch einmal mehr um unsere Sicherheit bei gemeinsamen Ausfahrten kümmert und uns dies auch kommuniziert.

MERCI J.P. …  …dass Du uns mit Deinen Kochkünsten einmal mehr verwöhnt hast.

MERCI Maggie…  …dass wir diesen interessanten Anlass gemütlich in der Lounge ausklingen lassen durften.

 

Der 1. Streich für die neue und hoffentlich unfallfreie Saison haben wir erfolgreich abgeschlossen und der 2. folgt sogleich am 8. April 2017 mit dem Safetykurs!!

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Kommentare: 1
  • #1

    Didu (Montag, 20 März 2017 11:56)

    Mersi Monica. isch wie immer ä super geilä Bricht.