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Bündner Chapter zu Besuch

Bündner Chapter Im BEO-Land zu Besuch

Kaum geschrieben, ist das nächste Event schon da. Das Buendner Chapter kam auf ihrem 3 – tägigem Ride in Thun vorbei und hat sich bei uns gemeldet. Klar, dass wir sie treffen wollen. Damit die Rider es nach ihrer langen Anfahrt einfacher haben, trafen wir uns dieses Mal zum Monatshöck im Restaurant Rössli Dürrenast. Merci Nini, fürs organisieren. Vor dem Höck erwischte PeschÄ die Bündner, als unsere Vorhut vom Empfangskomitee, gerade noch abfahrbereit beim Dealer und konnte sie zum Hotel lotsen. Ein Glück, denn der direkte Weg über den Maulbeerkreisel war für 3 Tage gesperrt. So gings schneller mit der Ankunft im Hotel, denn die Armen waren mehrheitlich im Regen unterwegs und haben leider den an diesem Tag den einzigen Streifen niederschlagsfreier Zone auf der Schweizerkarte verpasst. Was sie nicht abhielt, wieder trocken und parat für das nächste Abenteuer, sich auf der Terrasse ihres Hotels zu versammeln, wo sie unser «Lotsenteam» Donja & PeschÄ witzereissend und herzhaft lachend antrafen. Da werden doch gleich schöne Erinnerungen an den Auffahrts – Ride wach. Irgendwie ist das eine der Gemeinsamkeiten der Chapter. Und in diesem Motto ging es auch gleich weiter. Da kam sofort die Anordnung vom Bündner Direktor Marco Faoro, die reservierten Tische nur halb zu besetzen um den teilweise später ankommenden SAC`lern die Gruppenvermischung zu erleichtern. Spätkommende SAC`ler? Tja, die mussten an einem Freitag ja auch arbeiten und kamen so schnell sie konnten aus allen Ecken der Region dazu, auch wenn Einzelne sonst einen gemütlichen Abend zu Hause vorziehen würden. Aber die Anordnung hats gar nicht gebraucht, neugierig aufeinander waren wir allemal und ernsthafte und humorvolle Gesprächsthemen gab es mehr als genug. Das Ganze wurde unterstützt vom spendablen Christoph Burri, welcher einen gaumenerfreuenden Wein auf den Tischen verteilen liess und die komplette Getränkerunde übernahm. Da bewiesen wir, dass wir nicht nur einen schönen Abend zusammen verbringen, sondern auch gemeinsam Singen können. Zumindest das «Spender – Dankeschön – Trullala», welches wir vielstimmig und mit viel Elan sofort Christoph darboten. Für die Abschlussrunde vor dem «ins Bett» gehen konnten wir gleich nochmal üben. Dieses Mal für PeschÄ. Und ihr habt richtig gelesen. Wir waren zwei spasshabende Chapter, aber auch verantwortungsvolle Rider, darum hiess es ab ca. 23.00 langsam Abschied nehmen. Schliesslich wollten wir die Bündner bei ihrer Fahrt ins Wallis am nächsten Tag begleiten. Also schnell intensiv am Kissen horchen und fit & munter um 09.00 beim Dealer wieder treffen. Aber wo ist Christoph? Der konnte leider als Beizer nur 2 Tage mit, also trat er bereits um 07.30 alleine die Fahrt zurück ins Bündnerland an. Der Rest formierte sich erneut mit teilweise «ausgewechselten» SAC – Teilnehmern zuerst mal für das traditionelle Fahnenfoto und endlich konnte es los gehen mit PeschÄ als Tourführer. Wir brummten mit unserem ganz speziellem Sound zuerst das Simmental rauf, dann gings via Gstaadt über den Col de Pillon, wobei wir natürlich zwingend für ein Fahnenfoto einen Stopp unterhalb des Diablerets machten. Leider verabschiedete sich da Thömu, um am Abend noch zum Gotthardkonzert teilnemen zu können. Wer die Wahl hat, hat die Qual, immerhin konnte er ein Stück dabei sein. Pause? Aber nein, nicht lange, wir hatten ja noch viel vor. Also wieder kurvenreich runter um gleich den Col de la Croix zu überqueren. Uff, war das eine Strecke. Total schöne Gegend, aber die Strasse! Der ganze Weg war abwechselnd eine Baustelle mit abgefrästen Teerstrecken die nicht vorher gekennzeichnet waren und voller Löcher. Da hiess es, Adlerauge auf, volle Konzentration, öfter mal auf der Gegenspur fahren, x-mal an Baustellenampeln halten und das Safetytraining bzgl. Rillen, Kanten, usw. zu überwinden voll anwenden. Spätestens auf dieser Strecke war auch zu merken, dass noch andere Freude am Fahren haben. Neben diversen Motorrädern aller Gattung (inkl. einem Oldi mit Seitenwagen), begegneten wir vielen Porsche, Fiat und gaaanz alten Oldtimern. Kaum hatten wir diesen Teil überwunden, «erlag» PeschÄ in Gryon einem «Lausbubenstreich» . Hatten doch die Lümmel tatsächlich das Umleitungsschild verstellt, so dass wir eine Ehrenrunde um den Bahnhof drehten. Mulmig wurde es einem Teil von uns aber erst, als PeschÄ zielstrebig eine Sackgasse bis zum Ende fuhr, welche durch eine Baustelle verursacht wurde und nirgends vorher abbog. Nein, er holte sich sogar noch eine Auskunft von Autofahrerinnen ein, welche ihm einen Geheimtipp für Rider gaben. Die Strasse wurde immer schmaler, unebener und kurvenreicher. Dabei ging es Hügel rauf und runter, durch Wald und an Abhängen entlang. Wer die Strecke vom Eriz nach Sigriswil kennt, kann sich eine ungefähre Vorstellung davon machen. Diese hier war einfach noch länger. Und… siehe da, am Ende kamen wir doch direkt in Bex an, wo wir im ganz speziellem Vida Loca Café etwas verspätet durch den längeren Weg endlich unser Mittagessen einnehmen wollten. Noch auf dem Parkplatz trennten sich Dänu & Franziska welche zurück mussten, um rechtzeitig in der Arbeit zu sein. Und Marco Faoro übergab PeschÄ zum Dank den ganz seziellen Buendner – Bike – Steinbock Aufnäher, da er fand, dass PeschÄ uns über eine Strecke für echte «Bike – Steinböcke» gelotst hatte. Es gab noch eine zweite ebenso spektakuläre Übergabe. Marco beobachtete auf der «Eriz» - Strecke, wie Stephany der Autoschlüssel während der Fahrt aus der Tasche fiel, konnte diesen sichern und Stephy wieder überreichen. Glück muss man haben, respektiv, es gibt doch Engel! Schön aufgereit trennten wir uns dann doch von unseren heissen Öfen und genossen das Essen in diesem ganz speziellen Café unter den Augen von eindrucksvollen schwarzweiss Portraits jeglicher Colleur. Die waren aber nicht das einzig Besondere in diesem Etablissement. Da sass auch schon mal ganz locker ein Skelett auf dem Sofa und zwischendurch spielt da auch noch ein Untersuchungsstuhl für spassige Fotoaufnahmen eine Rolle. Frisch gestärkt trennten sich auch Marco Liesch und Damian von uns um den Rückweg anzutreten. Wir anderen fuhren nun unter der Führung von Daniel Kuratli, Head Road Captain und Safety Officer der Buendner Biker, das lang gezogene, weinbestückte, heisse und von Burgen «bewachte» Wallis hinauf. Da wir eher spät dran waren und alle schon etwas müde, entschlossen wir uns, zuerst ein Stück Autobahn zu fahren (ist zwar langweilig, aber die Abkühlung tat gut) um dann via Sion, Leuk nach Brig zu fahren, wo wir uns in Etappen entgültig trennten. Zuerst Stephy, Nini und Mike an der Tankstelle, welche über Goppenstein/Kandersteg den Rückweg antraten. Kurz nach Brig dann Donja und Zoane um über den Simplon und dem Centovalli nach Locarno zu fahren und PeschÄ begleitete unsere Freunde noch bis zu deren Hotel in Ulrichen um von dort aus den Heimweg über seinen geliebten Grimsel anzutreten. Und schon sind die 1 ½ Tage frönen unseres gemeinsamen Hobbys wie im Flug vorbei und ich kann nur schreiben => SCHÖN WARS mit Euch und den Buendner Chapter zu driven, die Kurven, Landschaft, Gespräche und das Lachen zu geniessen. Dabei tolle neue Freunde bei den Buendner Bikern zu finden und wieder einmal zu erleben, wieviel wir gemeinsam haben! Hey Buendner – Chapter, wir freuen uns riesig, Euch schon in 1 Woche wieder in Lugano bei den Harley Days zu treffen! Abschliessend ein herzliches DANKE an alle, die geholfen haben, diese schöne Zeit zu gestalten und zu organisieren. Unter anderen an Nini, die das «nahe» Restaurant für den Hök gesucht hat, an PeschÄ und Daniel fürs Tour leaden, an all die Sperrer, welche uns dabei gesichert haben (auch das Buendner Chapter sperrt anders als wir) und an die Organisatioren, welche das coole Vida Loca Café ausgesucht und reserviert haben. Dieser Bericht wird wieder anschaulich mit den Fotos und dem Relive Video (dieses zeigt allerdings am Schluss die Strecke von Donja & Zoane) ergänzt. Tja und wie es der Zufall wollte, kreuzten sich die Wege vom Buendner Chapter und Donja/Zoane noch einmal kurz am nächsten Tag, kurz vor dem Gotthardpass. Bevor wir reagieren konnten, waren sie brrrrrrrummmm schon vorbei…..

In diesem Sinne ganz liebe Grüsse an ALLE, euer Schreiberling. 

 

Freitag 24. Juni,  Gemeinsamer Höck im Rössli

Samstag 25. Juni,  Gemeinsamer Ride ins Wallis

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Kommentare: 1
  • #1

    Thomas Wenger (Samstag, 02 Juli 2022)

    Tip Top danke