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Emmental -Ride

Auf stillen Pfaden  durchs Emmental 

Am 03. September 2023 wurden wir von Dänu Borle extra beim HD-Shop Thun für seine stillen

Pfade durchs Emmental abgeholt. Hmmm, was meint er bloss mit «stillen Pfaden»? Wir alle sind doch eher mit unseren loud piepes unterwegs. Lassen wir uns einfach überraschen. Dieses Mal sind auch Gäste dabei ; Dänu bringt seine Kollegin Doris auf ihrer grünen Softail Slim und Ronald seine Tochter als Sozia mit. Herzlich willkommen und viel Spass on Tour mit den SAC`lern Ihr Zwei. Die Vorfreude von allen wird schon bei der Begrüssungsrunde mit den intensiven Biker Umarmungen und Austausch sichtbar. Thömu & Esther nützen diese zudem nach der weiten Anfahrt am kühlen Morgen gleichzeitig als Pause mit Aufwärmmöglichkeit. Nach einer kurzenInstruktion von Dänu dürfen wir uns endlich wieder auf unsere Bikes schwingen und können daswunderbare Panorama gleich bei der «Lueg» genessen. Röhrend angekündigt stehen Küsu &Angelika auf ihrem Balkon parat und winken unterstützt von Hundepfoten gebührend. Seeehr sinnvolle Entscheidung nach einer Geburtstagsfeier ��. Und schon driven wir ….. ähhh, falsch gedacht. Nein, nicht der so oft befahrene Schallenberg ist das Ziel��. Dänu hat die Region links davon im Visier und fährt via Bleiken, am Aussichtsturm vom Chuderhüsi vorbei bis wir kurvenreich in Signau landen. Dort werden wir überraschend von Franziska erwartet, welche uns ein Znüni in ihrem heimeligen Zuhause spendiert. Franziska will uns damit dafür merci sagen, dass sie einfach so mitkommen darf und immer willkommen ist. Immer sehr gerne liebe Franziska! Auch wenn dies selbstverständlich für uns ist, nehmen wir die leckere Stärkung natürlich seeehr gerne an und geniessen beim Break die Gespräche und Aussicht. Franziska «schleppen» wir danach natürlich gleich mit. Dänu hat schon das nächste Highlight in petto und lässt uns bei Eggiwil über einen Kamm driven, von dem wir einen wunderschönen Blick über die ganze Bergkette erhaschen können. Erhaschen? Ja, leider. Dänu hat ein intensives Programm für uns vorgesehen, also nichts mit Blicke verweilen lassen, sondern weiter geht’s in kurvenreicher Manier, gefühlt kreuz und quer an bekannten Namen, wie Jassbach oder Heidibühl vorbei, bevor es einen Halt in Trubschachen gibt. Neeeeeeein, nicht bei Kambly einkaufen, auch wenn Dänus Harley farblich perfekt zum Logo passt, wie das Foto beweist. Er hat das ganze gut durchdacht und gibt den Ladys (und nicht nur diesen) die Möglichkeit für eine seriöse «Wasser»-Entsorgung. Danke Dänu. Die kulinarische Stärkung ist schliesslich mit bester Aussicht geplant. So erleichtert freuen wir uns schon darauf und geniessen bis dahin die kommenden Kurven über Zollbrück, Summiswald und für mich eher unbekannten Ortsnamen, wie Krattergraben, bevor wir in luftiger Höhe von ca. 1170 Metern auf der Ahornalp unser Mittagessen im dortigen Bergrestauranteinnehmen. Natürlich ziehen wir uns den Ausblick Richtung Napf und den Kuhherden zuerst noch ausgiebig rein. Die «Auszeit» nützen wir natürlich zur Stärkung (und da ist für jeden was dabei), zum Austausch und effizient, wie unsere Roadcaptains sind, auch schon für die Planung eines kommenden Rides. Dänu ist noch lange nicht fertig mit uns (Gott sei Dank ��) und lotst uns noch

über diverse Seitenstrassen, unter anderen, an Dürrenroth, Affoltern im Emmental und

Lützelflüh – Goldbach durch oder vorbei, bevor wir eine letzte Kaffeepause in Thalgraben

machen und die offizielle Tour beenden, da der Heimweg von hier aus doch buchstäblich in alle Richtungen geht. Uff, Dänu, ich muss leider ehrlich zugeben, ich habe den Überblick verloren. ABER das wunderbare Gefühl, mit der Gruppe auf unseren Bikes rauf, runter, überquerend, sowie kreuz und quer durchs Emmental, beziehungsweise Tal rein und raus mit Dir zu cruisen ist unbeschreiblich. Kein Wunder, verlor ich den Überblick, denn das tolle Panorama unserer Bergkette wurde uns ständig präsentiert. Mal komplett, mal «nur» Niesen & Co., von nah, fern, also buchstäblich von vorne und hinten. Inklusive dem Rauf und Runter. Wir bewältigten dabei immerhin 4739 Gesamthöhenmeter. UND, während andere sich auf den Pässen konkurrenzierten, hatten wir gefühlt das Emmental mit seinen passähnlichen Strecken für uns alleine. Juhu, da kann man das Kurvenfahren so richtig geniessen! Jetzt meine ich auch zu wissen, was Dänu mit seinen leisen Sohlen meinte. Jedenfalls hat sich deutlich gezeigt, dass Emmental besteht aus viiiiiiielen Tälern, die wir neue entdecken durften. Wir waren dabei aber definitiv nicht auf leisen Sohlen, sondern mit dem typischen HD-Brummen unterwegs. Dänu kennt das Emmental wie seine Westentasche und kann uns bestimmt noch viel mehr Insiderstrassen zeigen. Wir freuen uns mega darauf!

Wieder Mal geht ein schöner Tag mit den SAC`lern und Gästen zu Ende. Dieses Mal mit einem

riesigen DANKESCHÖN an Dänu fürs organisieren & führen dieser tollen abwechslungs-reichen Insidertour. Ebenfalls ein grosses MERCI unseren Sperrern Dietu & PeschÄ, die auch in gelöster Stimmung und abschliessendem Kontaktbedürfnis ihre Bikes absolut im Griff haben ��.

Vielen Dank auch an Franziska (und Dänu, der ihr zur Hand ging) für das leckere Znüni in Deinen vier Wänden. Wir haben uns bei Dir pudelwohl gefühlt! Und nicht zu vergessen ein herzliches Danke und lieben Gruss an die SAC`ler. Es ist toll, zu sehen, wie gut wir on the road (und nicht nur dort) funktionieren. Der Draht zueinander sofort wieder hergestellt ist, auch wenn wir uns nicht immer so regelmässig sehen können. Es ist motivierend und energiespendend mit Euch unterwegs zu sein und ich freue mich schon auf den nächsten Drive on the road oder auch anderen Treffs.

In diesem Sinne herzliche Biker – Grüsse und bis gly

Euer Schreiberling Donja ��️��

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